Aktuelles

Nach dem Urlaub

Um weiterhin hygienisch einwandfreies und frisches Trinkwasser zu erhalten sollten alle Wasserhähne nach längerer Stillstandszeit mal für ein paar Minuten geöffnet werden, damit das nicht mehr frische Wasser in der Leitung ausgetauscht wird und damit wieder einwandfreies Wasser zur Verfügung seht.

PS. Der Kaffee schmeckt dann auch besser!

(Bildquelle: Grohe)

Ist die Heizung fit für den Winter?

Wenn es draußen richtig kalt ist, läuft die Heizungsanlage auf Hochtouren. Eigenheimbesitzer sollten uns daher rechtzeitig mit der Wartung des Heizsystems beauftragen.

Ob Öl oder Gas: Wartungsbedarf besteht unabhängig vom Brennstoff. Denn es gibt mehr zu tun, als der Laie denkt: Der Druck des Systems steht ebenso auf dem Prüfstand wie die Qualität des Heizungswassers. Zudem sollte der Brenner regelmäßig neu eingestellt und die Regelparameter des Heizungssystems geprüft werden.  Erst wenn alle Komponenten wieder optimal aufeinander abgestimmt sind, kann die Anlage hundert Prozent Leistung bringen.

Die Heizungswartung hilft jedoch nicht nur, Brennstoffkosten und Energie im Normalbetrieb zu sparen. Der rechtzeitige Austausch von Verschleißteilen beugt vor allem auch unerwarteten größeren Schäden vor. Denn Reparaturen während der Heizperiode sind schließlich nicht nur unangenehm, sondern auch wesentlich teurer als ein rechtzeitig installiertes Ersatzteil. Wir als SHK-Fachbetrieb vor Ort beraten bei allen Fragen rund um Wartung, Inspektion und Betriebssicherheit von Heizungsanlagen.

(Bildquelle: ZVSHK)

Schimmel im Wohnraum vermeiden

Allein durch die Atemluft und tägliches Kochen, Duschen und Putzen gibt jeder Mensch täglich circa 2,5 Liter Wasser in die Raumluft ab. Wird diese nicht regelmäßig ausgetauscht, schlägt sich die Feuchtigkeit an den kältesten Stellen im Raum nieder – und das sind oft Mauerecken oder die Wände hinter Schränken. Gesundheitsschädliche Schimmelbildung droht.

Experten raten daher in Wohnräumen zu einer Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 55 Prozent, da sich ab 65 Prozent bereits Schimmelpilz bilden kann. Zudem sollte die Raumluft alle zwei Stunden komplett ausgetauscht werden. Hier einige Tipps zur Schimmelvermeidung:

• 3-4 mal täglich stoßlüften. Gegenüberliegende Fenster bei heruntergedrehten Heizkörpern weit öffnen. 5-10 Minuten reichen für einen vollständigen Luftaustausch.

• Nach dem Lüften die Heizung wieder einschalten, damit die Räume nicht auskühlen.

• Beim Duschen oder Kochen die Türen geschlossen halten, sonst gelangt feuchtwarme Luft in andere Räume. Anschließend sofort gut lüften, damit der Wasserdampf abziehen kann.

• Vor allem in der kalten Jahreszeit auf permanent gekippte Fenster verzichten, da der Luftaustausch zu gering ist und kostbare Heizenergie verschwendet wird. Ausgekühlte Wände in Fensternähe erhöhen zudem das Schimmelrisiko.

Lüften allein reicht oft jedoch nicht aus, um Schimmel vorzubeugen. Daher empfehlen sich zusätzlich folgende Maßnahmen:

• Zwischen Wänden und Schränken 10 cm Abstand lassen, damit die Luft zirkuliert und kondensierte Luftfeuchtigkeit wegtrocknet.

• Temperaturschwankungen vermeiden: Kühlen die Räume aus, schlägt sich Luftfeuchtigkeit an den kalten Wänden nieder, was Schimmel begünstigt. Aus diesem Grund bei Räumen mit dauerhaft niedrigerer Temperatur (z.B. Schlafzimmer) die Türen geschlossen lassen.

Wer als Eigenheimbesitzer mit Schimmel zu kämpfen hat, sollte über den Einbau einer automatischen Lüftungsanlage nachdenken – die es auch für einzelne Räume gibt. Der Wohnkomfort steigt deutlich, denn die Anlage reguliert die Luftfeuchtigkeit von selbst, das Schimmelrisiko sinkt. Besonders energiesparend ist eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, die sogar Heizkosten sparen kann. Ansprechpartner für ein erstes Beratungsgespräch ist der Sanitär-, Heizungs- und Klima-Fachmann vor Ort. 

(Bildquelle: ZVSHK)     

Wasserinstallationen überprüfen

Wasser ist unverzichtbar für unseren Alltag und das Trinkwasser „aus dem Hahn“ in Deutschland von einer sehr guten Qualität. Denn die Trinkwasserverordnung schreibt Richtwerte vor, dass Trinkwasser unter allen Bedingungen und von allen Personen – auch von Säuglingen – lebenslang getrunken werden kann, ohne dass eine gesundheitliche Beeinträchtigung zu erwarten ist.

Um diesen Anspruch und die Einhaltung der Qualität noch besser überprüfen zu können, wurde die Verordnung im Dezember 2012 novelliert. Damit besteht eine Untersuchungspflicht für Großanlagen. Die Eigentümer solcher „Großanlagen“ müssen jährlich einen akkreditierten Experten beauftragen, der durch Probennahme und Untersuchung die Qualität des Wassers überprüft. Als Großanlagen gelten Gebäude mit mehr als zwei Wohnungen, in denen zentrale Trinkwassererwärmer mit mehr als 400 Litern Inhalt installiert sind, oder mit Anlagen, deren Leitungsinhalt vom Trinkwassererwärmer bis zur entferntesten Entnahmestelle mehr als drei Liter Wasservolumen aufweist. Gebäude mit dezentraler Trinkwassererwärmung sowie Ein- und Zweifamilienhäuser sind nicht betroffen.

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima rät allerdings jedem Hausbesitzer, die Wasserinstallation regelmäßig durch einen Fachbetrieb überprüfen zu lassen, um sicherzustellen, dass das Trinkwasser nicht durch Ablagerungen oder Korrosion verschmutzt wird. Zusätzlich sollten alle Betriebsparameter überprüft werden, um den bestimmungsgemäßen Betrieb sicherzustellen.

Unverzichtbares Gut und streng kontrolliertes Lebensmittel: Das Trinkwasser in Deutschland wird von den Wasserwerken in einwandfreier Qualität geliefert. Verunreinigungen sind nur durch veraltete oder defekte Installationen möglich.

(Bildquelle: FV SHK NRW)

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